1. Kein Futter
Wenn sich der Hammerkopf bei manueller Betätigung normal bewegt, bei automatischer Betätigung jedoch keine Einspritzwirkung erfolgt, überprüfen Sie die folgenden Punkte:
- Ob der Auswahlknopf manuell oder automatisch ist, ist normal.
- Kein Eingang des Formverriegelungssignals: Der Formverriegelungs-Abschaltsensor arbeitet nicht mit dem Formverriegelungs-Bestätigungsendschalter zusammen; der Formverriegelungs-Abschaltsensor erkennt ein Signal, aber der Formverriegelungs-Bestätigungsendschalter wird nicht betätigt, oder der Endschalter ist defekt.
- Der Näherungsschalter wird beim Beschuss des Materials beschädigt.
- Prüfen Sie, ob ein elektrisches Signal für die erste Einspritzgeschwindigkeit, das Rückschlagventil des Hammers und die Bewegung des Schiebers vorhanden ist.
- Die Einspritzzeit ist zu kurz.
- Der Einspritzhydraulikzylinder ist beschädigt.
- Kein Druck im Hydrauliksystem
2. Kein Fingerhut
Der Auswurfzylinder kann den Auswurfstift nicht betätigen. Prüfen Sie zunächst, ob die Betriebsanzeige für den Auswurfstift am Schaltschrank leuchtet oder ob der Computer ein Signal ausgibt.
2.1 Falls die Kontrollleuchte aus ist oder der Computer kein Signal ausgibt, überprüfen Sie Folgendes:
① Ob die Form an Ort und Stelle geöffnet wird.
② Falls eine Kernziehvorrichtung installiert ist, prüfen Sie, ob die Kernziehvorrichtung korrekt angebracht ist.
③ Ob der Fingerhut-Endschalter beschädigt ist.
2.2 Falls der Computer über einen Signalausgang verfügt, prüfen Sie Folgendes:
① Ob der Druck in der Hülse normal ist (manuelle Kontrolle).
② Ob die 14-Kanal-Verstärkerplatine normal funktioniert (prüfen Sie, ob die Anzeige für den Fingermuldenausgang auf der 14-Kanal-Verstärkerplatine leuchtet).
③ Ob der Stromkreis von der 14-Wege-Verstärkerplatine zum Hydraulikventil offen ist und ob die Ölventilspule in Ordnung ist.
⑤Prüfen Sie, ob das Ölventil der Ölablassschraube in Ordnung ist und ob der Hydraulikzylinder der Ölablassschraube interne Leckagen aufweist.
⑥ Der Auswerferstift der Form ist verklemmt und kann nicht ausgeworfen werden.
3. Der Hammerkopf kehrt nicht zurück oder der Rückholhammer ist nicht eingesetzt.
Entfernen Sie den Hammerkopf und die zugehörigen Verbindungsteile. Die Einspritzkolbenstange sollte nun in ihre Ausgangsposition zurückkehren können, was darauf hindeutet, dass der Stempel festsitzt. Falls die Einspritzkolbenstange auch nach dem Entfernen des Stempels nicht zurückkehrt oder der Rückholhammer nicht an seinem Platz ist, überprüfen Sie dies.
- Ob der Rückstell-Induktionsschalter des Hammers beschädigt ist.
- Ob das Rückschlagventil beschädigt ist.
- Ob der Einspritzhydraulikzylinder beschädigt ist.
4. Leckage des Hydraulikzylinders
Die Leckage eines Hydraulikzylinders umfasst sowohl externe als auch interne Leckagen.
Unter externer Leckage versteht man Leckagen an Zylinder und Zylinderkopf, Zylinderboden, Ölanschluss, Auslassventil, Pufferregelventil, Zylinderkopf und Kolbenstange usw., die von außen direkt beobachtet werden können.
Interne Leckage bezeichnet das Austreten von Drucköl aus der Hochdruckkammer im Inneren des Hydraulikzylinders in die Niederdruckkammer. Dies geschieht an den Verbindungsstellen zwischen Kolben und Zylinderinnenwand sowie zwischen Kolbenbohrung und Kolbenstange. Interne Leckage lässt sich nicht direkt beobachten. Um festzustellen, ob eine interne Leckage vorliegt, muss Drucköl einseitig eingeleitet, der Kolben an einem bestimmten Punkt oder Endpunkt gestoppt und anschließend das Austreten von Öl an der gegenüberliegenden Öffnung beobachtet werden.
Ob es sich um äußere oder innere Leckagen handelt, die Hauptursachen sind: (1) Unzureichende Abdichtung. (2) Das Zylinderrohr wird komprimiert und expandiert, was zu inneren Leckagen führt. (3) Hydraulikzylinder mit geschweißter Konstruktion können aufgrund mangelhafter Schweißnähte undicht werden.
5. Im Ölversorgungssystem der Doppelpumpe treten Geräusche auf.
Bei schnellen Systembewegungen erzeugen die Hydraulikpumpe und die Auslassleitung ungewöhnliche Geräusche. Folgende Punkte sollten überprüft werden:
- Das Saugrohr oder der Filter ist verstopft.
- Die Pumpe saugt Luft an, schließt Öl ein und es entsteht Kavitation.
- Das Pumpengehäuse ist nicht fest montiert.
- Die beweglichen Teile der Pumpe sind blockiert oder unbeweglich.
- Die Zusammenflussstelle des auslaufenden Öls der beiden Pumpen liegt zu nahe am Pumpenausgang; der Abstand zwischen dem Zusammenfluss der Ölauslassleitungen der beiden Pumpen sollte mehr als 200 mm vom Pumpenausgang betragen.


























